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Korrektur an den Aktienmärkten geht wie erwartet weiter!
Die Anfang der Woche begonnene Korrektur an den Aktienmärkten setzte sich auch heute weiter fort. So verlor der Dow Jones zum Handelsende fast 185 Punkte oder mehr als 2% auf 8.284,89 Punkte. Dabei begann der Handelstag in den USA schwach und diese Schwäche hielt der Markt dann trotz zwischenzeitlicher Rallyversuche auch durch. Belastet von den US-Börsen fiel dann natürlich auch der DAX und das sogar noch etwas stärker, nämlich 126,50 Punkte oder mehr als 2,6% auf 4.727,61 Punkte. Wie bereits geschrieben, gehen wir nicht davon aus, dass dies schon das Ende der alles in allem aber gesunden Korrekturbewegung war, denn der Dow Jones hat durchaus noch Platz nach unten bis etwa 8.000 Punkte und der DAX dementsprechend bis knapp unter 4.500 Punkte. Da besonders die Bankaktien die Korrektur derzeit anführen, so wie sie ja auch zuvor die Kursrally angeführt hatten, kam unsere Verkaufsempfehlung für die Banken ETF genauso zum absolut richtigen Zeitpunkt wie unsere Kaufempfehlung Anfang März. Perfektes Timing also, wenngleich da natürlich auch etwas Glück dazugehörte…
Doch damit erst einmal genug zum Markt allgemein und wie gestern angekündigt zu dem Artikel der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, FAZ.net über “Börsengehandelte Indexfonds (ETF)“. Dort berichtet David Bogoslaw, dass es eine alte Regel sei, dass die meisten aktiv gemanagten Fonds die entsprechenden Indizes nicht schlagen würden, was richtig ist wie etliche Studien belegt haben. Daher setzten Investoren zuletzt verstärkt auf diese Anlageklasse, doch wie meistens war das, was die meisten tun, falsch. Denn gerade zuletzt, in der Kursrally seit Anfang März, hätten aktiv gemanagte Fonds die ETF outperformt, was ebenfalls nicht von der Hand zu weisen ist.
Gefahren des ETF Boom und ein neuer Hedgefonds ETF
Indexfonds sind der Verkaufsrenner in der Krise. So lautet die Überschrift in einem Artikel von “Die Welt Online” am heutigen Tage, den Sie mit einem Klick auf den gerade genannten Link selbst nachlesen können. Als Grund führt die Zeitung an, dass Anleger in diesen Zeiten auf geringe Kosten sowie eine hohe Transparenz setzen würden, was richtig ist. Genauso richtig ist jedoch auch die Warnung, dass die ETF zum Opfer Ihres eigenen Erfolges werden könnten, da die Produkte zunehmend kompliziert würden. Und deshalb braucht es ETFSuche.de – der Sharewise ETF/ETC Blog!
Seit Januar 2008 hätten die hiesigen Investoren rund 15 Milliarden Euro aus den klassischen, aktiv gemanagten Produkten abgezogen. Zugleich verzeichneten die passiven Aktien-ETF Zuflüsse in etwa gleicher Höhe. Nur durch den Absatzerfolg der relativ jungen Anlageklasse konnte somit die Gesamtfondsstatistik noch gerade so gerettet werden, berichtet “Die Welt Online” weiter.
Und auch ein Grund hat man parat: Dank der ETF könnten sich auch private Kleinanleger zu sehr günstigen Konditionen ein perfektes Portfolio zusammenstellen und das Geld auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Renten, Rohstoffe und Devisen verteilen. Sogar Short Spekulationen oder Investments in Hedgefonds seien möglich. So habe die Deutsche Bank Tochter db x-trackers erst kürzlich einen Hedgefonds-ETF lanciert, der die Performance von vierzig dieser alternativen Investment-Vehikel abbilde, so dass selbst diese Assetklasse investierbar werde. Da es inzwischen kaum noch einen weißen Fleck auf der Börsenlandkarte gebe, sei auch eine geografische Streuung jederzeit möglich. Sogar wer gleich eine ganze Vermögensverwaltung in einem Fonds suche, werde fündig, so “Die Welt Online”.
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