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Wie Investoren Kursgewinne absichern…

Montag, 26. Oktober 2009, 21:15
Autor: ETFSuche

In unserem heutigen Blogbeitrag soll es um einen Artikel des “Handelsblatt” mit der Überschrift “Zertifikate: Wie Investoren Kursgewinne absichern…” gehen. Bevor wir jedoch dazu kommen noch ein kleiner Hinweis an alle Leser und Leserinnen in Sachen Zeitumstellung. Da wir in Deutschland in der Nacht von Samstag auf Sonntag unsere Uhren bereits eine Stunde zurückgestellt haben, diese Anpassung aber in den USA erst noch ansteht, hat sich die Zeitverschiebung zwischen uns und New York von -6 Stunden vorübergehend auf -5 Stunden verringert. Daher eröffnet die New York Stock Exchange die nächsten 2 Wochen bereits um 14.30 Uhr deutscher Zeit anstatt wie üblich um 15.30 Uhr.

Doch genug zur (unseres Erachtens übrigens sinnlosen) Zeitumstellung und zum eigentlichen Thema. Wie bereits eingangs erwähnt erklärt das “Handelsblatt” im genannten Artikel, wie Investoren derzeit Ihre Gewinne sichern. Aktienanalysten, so heißt es dort, zweifelten an der Nachhaltigkeit der jüngsten Kursgewinne und rechneten, da die Aktienindizes nahe ihrer Jahreshochs notierten, mit einer bevorstehenden Korrektur. So zitiert das “Handelsblatt” Edmund Shing, Aktienstratege der BNP Paribas mit den Worten, dass seine Bank eine kurzfristige Korrektur der Aktienmärkte um 10% bis 15% in den nächsten drei Monaten erwarte. Und auch Thomson-Reuters Experte Amitesh Kumar sieht starke Unsicherheiten an den Aktienmärkten voraus und zweifelt die Nachhaltigkeit der zuletzt gesehenen Kursgewinne an.

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Wie die Deutsche Börse AG heute via Pressemitteilung bekanntgab, ist ein weiterer aktienbasierter Strategie-Indexfonds aus dem ETF-Angebot von iShares zum Handel auf Xetra® zugelassen worden. Dabei handelt es sich um den iShares DJ STOXX Global Select Dividend 100 (DE) mit der ISIN: DE000A0F5UH1.

Dieser iShares ETF bildet die Performance des DJ STOXX Global Select Dividend 100 Index ab, so dass Anleger die Möglichkeit erhalten, weltweit diversifiziert in Unternehmen mit einer hohen Dividendenrendite zu investieren. Denn der DJ STOXX Global Select Dividend 100 Index enthält 40 Unternehmen aus Nordamerika, 30 aus Europa sowie 30 aus dem Raum Asien-Pazifik, die die höchsten Dividenden in Relation zu ihrem Aktienkurs ausschütten. Der ETF ist ein ausschüttender ETF und die Managementgebühr beträgt 0,47%.

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Lyxor übernimmt Hebel- und Short-ETF

Donnerstag, 3. September 2009, 21:04
Autor: ETFSuche

Wie DasInvestment.com heute berichtet, übernimmt Lyxor vier Indexfonds von Société Générale Asset Management (SGAM) – einer Konzernschwester von Lyxor – darunter auch aktuell, besonders in den USA, umstrittene Hebel- und Short-ETF (wir berichteten).

Im Einzelnen übernimmt Lyxor dabei den Lyxor ETF Bear DJ Euro Stoxx 50 (ISIN: FR0010424135), welcher die Entwicklung des Eurozonen-Leitindex Dow Jones Euro Stoxx 50 auf Basis der Vortagesschlusskurse gespiegelt abbildet, sprich steigt der Dow Jones Euro Stoxx 5o, so verliert dieser ETF und fällt der Dow Jones Euro Stoxx 50, so gewinnt dieser ETF. Der Faktor, mit dem die Entwicklung dieses Index abgebildet wird ist dabei variabel und beträgt maximal -1. Weiterhin übernimmt Lyxor den Lyxor ETF XBear DJ Euro Stoxx 50 (ISIN: FR0010424143), der sich ähnlich verhält. Allerdings wird hier die Entwicklung des Dow Jones Euro Stoxx 50 nicht nur gespiegelt, sondern auch noch gehebel, wobei der Faktor hier maximal -2 betragen kann.

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Warnungen vor Hebel- und/oder Short-ETF!

Montag, 31. August 2009, 20:51
Autor: ETFSuche

Schon letzte Woche kritisierte Stephan Heibel vom Börsenbrief “Heibel-Ticker” die Hebel- und Short-ETF und berichtete darüber, dass die US-Brokeraufsicht FINRA (Financial Industry Regulatory Authority) diese Produkte schon im Juni 2009 als “ungeeignet für Privatanleger” bezeichnete. Weiterhin berichtete Herr Heibel, dass die beiden Großbanken UBS und Morgan Stanley, offiziell “zum Wohle der Kunden”, aber inoffiziell wohl eher, weil die Umsätze dieser Produkte nach der Warnung der FINRA deutlich eingebrochen waren, vom Markt genommen haben.

Heute nun folgte auch die “Neue Zürcher Zeitung” in Ihrer Online Ausgabe “NZZ Online” diesen Warnungen der FINRA. So berichten die Schweizer unter der Überschrift “Nicht alle neuen ETF-Produkte sind ein Segen” zunächst darüber, dass das Indexfondssegment der Schweizer Börse vor einer Ausweitung stehe, da der ETF-Anbieter ETF Securities plane, 30 bis 70 seiner Produkte am Indexfondssegment der Schweizer Börse mit Namen SIX Swiss Exchange zu kotieren, wozu ETF Securities in Kürze Kontakt mit der Schweizer Finanzaufsicht Finma aufnehmen wolle. Weiter heißt es, dass damit erstmals sogenannte Leverage- (also Hebel-) und Short-ETF am Indexfondssegment SIX Swiss Exchange eingeführt würden. Insgesamt sei damit zu rechnen, dass auch andere Anbieter dem Weg von ETF Securities folgen werden und sich somit das Angebot an ETF an der SIX Swiss Exchange von derzeit 183 ETF deutlich vergrößern werde.

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Heute möchten wir, liebe Leser und Leserinnen, aus gegebenem Anlass einen kurzen Blick auf die Solarbranche werfen und Sie im Anschluss über einige Neuigkeiten aus dem ETF Markt informieren. Wir haben uns also viel vorgenommen und möchten uns daher auch gar nicht mit langen Vorreden aufhalten. Kommen wir also zunächst zur Solarbranche.

Dort gab es gestern von der Solon SE Geschäftszahlen, die nicht besonders gut waren. Solon SE begründete diese Geschäftszahlen zum Einen mit einer temporären Schwäche des Geschäfts, kritisierte aber zugleich auch die Banken, die in der Kreditvergabe sehr restriktiv geworden seien. So habe die Gesellschaft sogar Probleme mit der Refinanzierung, wobei man davon ausgehe diese durch Gespräche mit den kreditgebenden Banken ausräumen zu können. Diese insgesamt alles andere als positiven Nachrichten nutzten einige Analysten dazu, die Solon Aktie abzustufen. So wurden zum Teil sogar Kursziele von nur noch 7 Euro ausgerufen. Und wie reagierte die Aktie? Nun, sie stand zwar ein wenig unter Druck, verlor aber zum Handelsende (angesichts dieser Nachrichten “nur”) rund 4%. Allerdings zog sie einige direkte Konkurrenten wie z.B. Q-Cells zumindest vorübergehend mit nach unten. So gewannen Q-Cells kurz nach Handelsstart noch ca. 2%, verloren dann jedoch zwischenzeitlich fast 5% um am Handelsende sogar wieder leicht ins Plus zu drehen.

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Vorsicht vor Short ETF, die Rally läuft!

Dienstag, 2. Juni 2009, 21:27
Autor: ETFSuche

Die Aktienmärkte geben weiter Gas! So hat der Dow Jones heute mit ca. 8.740 Punkten geschlossen und nähert sich der Marke von 9.000 Punkten.Und es gibt derzeit kaum Anzeichen, dass die Rally bald zu Ende sein könnte. Denn einerseits ist nach wie vor eine Menge Liquidität im Markt, die angelegt werden will und andererseits fehlen nach wie vor die Alternativen zum Aktienmarkt. Und auch im Dow Jones Index selbst gibt es zur Zeit positive Entwicklungen, denn dort hat man sich dazu entschlossen, am kommenden Montag, dem 8. Juni 2009, die “Verliereraktien” Citigroup und General Motors gegen die “Gewinneraktien” Cisco Systems und Travelers auszutauschen.

Beflügelt von der positiven Entwicklung in den USA hat es natürlich inzwischen auch unser deutscher Leitindex, der DAX, nachhaltig über die 5.000 Punkte Marke geschafft und schloss heute bei ca. 5.144 Punkten. Der nächste Widerstand liegt nun bei 5.200 Punkten bis 5.300 Punkten und man darf gespannt sein, ob bzw. wann der DAX auch diese Hürde nehmen kann. Okay, kurzfristig mag er im ersten Anlauf scheitern und könnte dann auch nochmal ein wenig zurückfallen, aber an unserer Maxime, dass jeder Rücksetzer eine Kaufchance darstellen sollte, ändert dies nichts. Denn wie gesagt ist derzeit genügend freie Liquidität vorhanden und strömt mangels Alternativen in den Aktienmarkt. Und da dies mehr und mehr Anlegern klar wird, wird die Rally wohl auch noch eine Weile weitergehen…

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Die Anfang der Woche begonnene Korrektur an den Aktienmärkten setzte sich auch heute weiter fort. So verlor der Dow Jones zum Handelsende fast 185 Punkte oder mehr als 2% auf 8.284,89 Punkte. Dabei begann der Handelstag in den USA schwach und diese Schwäche hielt der Markt dann trotz zwischenzeitlicher Rallyversuche auch durch. Belastet von den US-Börsen fiel dann natürlich auch der DAX und das sogar noch etwas stärker, nämlich 126,50 Punkte oder mehr als 2,6% auf 4.727,61 Punkte. Wie bereits geschrieben, gehen wir nicht davon aus, dass dies schon das Ende der alles in allem aber gesunden Korrekturbewegung war, denn der Dow Jones hat durchaus noch Platz nach unten bis etwa 8.000 Punkte und der DAX dementsprechend bis knapp unter 4.500 Punkte. Da besonders die Bankaktien die Korrektur derzeit anführen, so wie sie ja auch zuvor die Kursrally angeführt hatten, kam unsere Verkaufsempfehlung für die Banken ETF genauso zum absolut richtigen Zeitpunkt wie unsere Kaufempfehlung Anfang März. Perfektes Timing also, wenngleich da natürlich auch etwas Glück dazugehörte…

Doch damit erst einmal genug zum Markt allgemein und wie gestern angekündigt zu dem Artikel der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, FAZ.net über “Börsengehandelte Indexfonds (ETF)“. Dort berichtet David Bogoslaw, dass es eine alte Regel sei, dass die meisten aktiv gemanagten Fonds die entsprechenden Indizes nicht schlagen würden, was richtig ist wie etliche Studien belegt haben. Daher setzten Investoren zuletzt verstärkt auf diese Anlageklasse, doch wie meistens war das, was die meisten tun, falsch. Denn gerade zuletzt, in der Kursrally seit Anfang März, hätten aktiv gemanagte Fonds die ETF outperformt, was ebenfalls nicht von der Hand zu weisen ist.

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Wie wir hier ja schon desöfteren berichtet haben und wie Sie auch in unseren FAQ unter “Was ist ein ETF?” nachlesen können, handelt es sich bei ETF/ETC um Sondervermögen, dass im Falle einer Bankenpleite geschützt ist. Ferner sind ETF/ETC normalerweise sogenannte passive Indexfonds, die einen Index wie z.B. den Deutschen AktienindeX DAX 1:1 abbilden. Da 80% bis 90% der “normalen”, aktiv gemanagten, Fonds einen solchen Index underperformen, wollte man durch ETF solche Indizes kostengünstig investierbar machen, was ja auch recht gut gelungen ist, wie der “Siegeszug” der ETF/ETC zeigt.

Doch plötzlich sind ganz neue “Trends” am ETF/ETC Markt auszumachen. So gibt es auf einmal sehr komplizierte ETF Konstruktionen, die zum Teil selbst institutionelle Investoren kaum mehr verstehen wie z.B. sogenannte Zins Volatilitäts ETF wie den Interest Rates Volatility TR Index mit der ISIN: LU0378818644 oder den Euro Interest Rates Volatility Short TR Index mit der ISIN: LU0378818727 aus dem Hause db x-trackers. Die Deutsche Bank ETF Tochter db x-trackers ordnet diese neuen ETF dabei selbst schon richtig ein, wenn sie schreibt, dass diese neuen ETF “sich vornehmlich an institutionelle Anleger wie Banken und Versicherungen richten, die sich gegen Veränderungen der Zinsvolatilitäten absichern wollen ohne dabei derivative Finanzinstrumente einzusetzen”, was ja im Umkehrschluss nichts anderes bedeutet, als das diese neuen ETF eben solchen derivativen Produkten stark ähneln.

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Wann beginnt die Korrektur der Bankaktien?

Donnerstag, 16. April 2009, 15:43
Autor: ETFSuche

Vor genau einem Monat, am 16. März 2009, haben wir hier den Artikel “Die Krise begann im Finanzsektor, also endet sie auch dort!” veröffentlicht und Ihnen Banken ETF, speziell den ETF Dow Jones STOXX® 600 Banks TR mit der ISIN: LU0378435399 empfohlen. Damals notierte dieser ETF, Sie können es im o.g. Artikel selbst nachlesen, noch unter 20 Euro. Der Kurs heute: 27,6056 Euro und das trotz einem kleinen Minus heute. Wer also vor einem Monat unserer Empfehlung gefolgt ist und zu maximal 20 Euro (bei Abgabe der Empfehlung lag der Kurs sogar unter 20 Euro) eingestiegen ist, konnte somit in genau einem Monat mindestens 38% Kursgewinn erzielen, eigentlich sogar noch mehr. Was auch kein Wunder ist, wenn man sich die 10 größten Positionen dieses ETF anschaut, nämlich die HSBC mit einer Gewichtung von 18,07%, Banco Santander Central Hispano (BSCH) mit einer Gewichtung von 10,24%, BNP Paribas mit einer Gewichtung von 6,31%, Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) mit einer Gewichtung von 5,76%, Credit Suisse Group mit einer Gewichtung von 5,14%, UBS AG mit einer Gewichtung von 4,65%, UniCredito mit einer Gewichtung von 4,35%, Intesa SanPaolo mit einer Gewichtung von 4,28%, Société Générale mit einer Gewichtung von 4,14% und die Deutsche Bank mit einer Gewichtung von 4,10%, was schon 2/3 dieses ETF ausmacht.

Basis unserer damaligen Empfehlung war übrigens eine charttechnische Analyse des KBW Bank Index, den wir vor einem charttechnischen Ausbruch sahen. Dieser hat sich auch vollzogen und der KBW Bank Index notiert inzwischen sage und schreibe fast 100% über seinem Tiefststand, den er Anfang März bei 18,62 Punkten ausbildete. Der aktuelle Stand: 35,24 Punkte, konkret also +89,26%.

KBW Bank Index

KBW Bank Index

Quelle: Yahoo! Finance

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Kurzfristig stößt der DAX langsam an seine Grenzen…

Mittwoch, 15. April 2009, 12:38
Autor: ETFSuche

Nach der fulminanten Kursrally, die der DAX, insbesondere angeführt von den Bankaktien wie die der Commerzbank oder der Deutschen Bank, zuletzt aufs Parkett legen konnte, wird die Luft nach oben für ihn langsam, aber sicher immer dünner. Mittel- bis langfristig dürften wir zwar die Tiefs gesehen und eine Trendwende hin zu einem neuen Bullenmarkt eingeleitet haben, aber gerade wenn solche mittel- bis langfristigen Trendwenden eingeleitet werden sieht man sehr oft einen harten Kampf zwischen den optimistisch eingestellten Anlegern (Bullen) und den pessimistisch eingestellten Anlegern (Bären). Von daher würden wir uns nicht wundern, wenn wir den DAX kurzfristig auch nochmal bei 4.000 Punkten sehen würden, was immerhin einer Korrektur von etwa 10% gegenüber den aktuellen Ständen entsprechen würde. Diese Einschätzung beruht dabei, dass ist klar, weniger auf fundamentalen Einschätzungen, denn das gerade die zum Teil böse verprügelten Finanzwerte langfristig ein großes Kurspotential nach oben aufweisen, dürfte jedem Anleger einleuchten, der sich schon länger mit der Börse befasst als vielmehr auf charttechnischen Überlegungen. Daher haben wir Ihnen heute auch mal den aktuellen DAX Chart (1 Jahr) mitgebracht.

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