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Nicht prozyklisch agieren!

Donnerstag, 12. November 2009, 21:02
Autor: ETFSuche

Endlich wieder bloggen! Wie Sie, liebe Leser und Leserinnen, sicherlich gemerkt haben, ist der letzte Artikel in diesem Blog schon einige Tage alt. Hintergrund ist, dass ich wegen einer Bindehautentzündung leider kaum am Rechner arbeiten konnte und daher war es mir nicht möglich zu bloggen. Dies war jedoch nicht ganz so schlimm, da sich die Märkte allgemein und die zuletzt via ETF nochmals empfohlenen Bankaktien im Besonderen sehr gut entwickelt haben, so dass man dies nicht unbedingt täglich kommentieren musste. Dennoch bin ich froh, endlich wieder normal arbeiten zu können…

Doch genug von meinen “Wehwehchen” und zum ETF Markt. Hier sind uns zuletzt zwei Artikel aufgefallen, über die wir heute gerne berichten. Da wäre zunächst einmal “Börse Online“, die gestern ihren “Favorit des Tages” vorstellten. Dabei handelt es sich um genau jene Währungsfonds von db x-tracker, die wir Ihnen an dieser Stelle schon im August vorgestellt haben, wie Sie in den Blogbeiträgen “Vorstellung db x-trackers Currency Valuation ETF” und “Weitere Währungsfonds von db x-trackers” nochmal nachlesen können. Wir freuen uns, dass wir “Börse Online” hier einen Schritt voraus waren… ;)

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Heute möchten wir Sie mal auf ein Thema aufmerksam machen, was derzeit eines der am heißesten diskutierten Themen an der Wall Street ist, nämlich das Thema “Smart Grid”. Wobei geht es da genau? Nun, “Smart Grid” kann man übersetzen mit “Intelligente Netze” und gemeint sind hierbei die “Stromnetze der Zukunft”. Denn die derzeitigen Stromnetze stammen alle noch aus dem 19. Jahrhundert und haben ein großes Problem: Sie werden zum Teil sehr stark genutzt (tagsüber) und zum Teil fast gar nicht (nachts), können diese unterschiedliche Lastenverteilung aber nicht ausgleichen, da sie statisch sind.

Und hier kommt nun das Thema “Smart Grid” ins Spiel. Diese, wie der Name schon sagt “intelligenten Netze”, gleichen die Lasten aus, sprich in Spitzenzeiten werden die Netze entlastet und in Zeiten geringer Auslastung werden die Netze dann zusätzlich belastet, so dass eine intelligente Verteilung stattfindet.

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Da die Kursverläufe an den Aktienmarkten heute nicht so spannend sind (bei einigen Einzelaktien wie beispielsweise American International Group, AIG, mag das anders aussehen), gibt es heute nur einen kurzen Blogbeitrag. Allerdings mit zwei, unseres Erachtens, hochinteressanten News für ETF Anleger.

Zum Einen meldete der Sparkassen Broker (S-Broker), dass seine Kunden ab dem 3. August 2009 bis zum 28. August 2009 rund 90% der regulären Orderprovisionen beim Handel von Aktien und/oder ETF über die Xetra Plattform sparen. So fallen in diesem Zeitraum pauschal und unabhängig vom Volumen der Order immer 4,95 Euro an. Dieses Angebot, so der Sparkassen Broker weiter, gelte für Neukunden sowie für Bestandskunden. Mehr dazu erfahren Sie bei Interesse hier!

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Wann kommt die Korrektur?

Dienstag, 4. August 2009, 20:56
Autor: ETFSuche

Diese Frage stellen sich derzeit wohl fast alle Investoren, besonders natürlich jene die nicht teilweise oder gar voll am Aktienmarkt investiert sind. Doch wir sind es immerhin teilweise, sprich zu 60% und partizipieren daher an den schönen Kursgewinnen derzeit. So zogen heute wieder einmal die Banken den Markt nach oben und wir haben ja mittel- bis langfristig die Hälfte der ursprünglich im März eingekauften Banken ETF noch in unserem Depot. Und auch die Biotech ETF müssten weiter schön mit bzw. besser als der Markt laufen, denn der NASDAQ Biotechnology Index (^NBI) mit +0,68% sowie insbesondere der AMEX Biotechnology Index (^BTK) mit +2,29% legten heute mal wieder sehr deutlich und insbesondere deutlicher als Dow Jones oder NASDAQ Composite zu.

Den Vogel schoss aber die ein oder andere Solaraktie ab. Nachdem durch die erneute Übernahmeofferte der Robert Bosch GmbH, diesmal für Aleo Solar, gestern schon die Phantasie in diesen Sektor zurückgekommen ist und gestern die Solarwerte der ersten Reihe wie Q-Cells und Solarworld deutlicher zulegen konnten, war heute der ein oder andere Wert aus der zweiten Reihe, wie z.B. die gestern noch erwähnte Payom Solar, heute dran. Aber nicht nur die Solarwerte konnten zulegen, sondern auch andere Aktien aus dem Bereich “Erneuerbare Energien” wie z.B. Nordex, die damit sogar einen charttechnischen Ausbruch schafften.

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Bisher (fast) alles richtig gemacht…

Montag, 3. August 2009, 21:06
Autor: ETFSuche

In dem heutigen Artikel wollen wir einmal einen kleinen Rückblick auf die vergangenen Wochen, seit dem Start dieses Blog, werfen und somit eine erste kleine Zwischenbilanz ziehen. Diese fällt erfreulicherweise recht positiv aus.

Denn erinnern wir uns zurück an die ersten Tage nach dem Start dieses Blogs. Damals, im März, erwarteten viele Investoren den “Weltuntergang” und die Verstaatlichung von Banken wurde ernsthaft diskutiert und teilweise sogar gefordert. Wir hielten dagegen und fanden, dass Banken ETF eine sehr interessante Geldanlage seien. Und schließlich legten genau die angeblich vor dem Aus stehenden Bankaktien dann eine beeindruckende Rally aus Börsenparkett. So konnten Sie, liebe Leser und Leserinnen dieses Blogs, mit Bankaktien bzw. Banken ETF ihr Geld in Einzelfällen fast verdoppeln.

Mit Bekanntgabe der sogenannten “Stresstestergebnisse” erschien uns die Rally der Bankaktien und somit der Banken ETF erst einmal vorbei. Insofern schrieben wir an dieser Stelle, dass man die Banken ETF zwar nicht komplett verkaufen, jedoch durchaus einmal Teilgewinne realisieren sollte. Und in der Tat hatten wir dann einen eher schwierigen “Korrekturmonat” Juni, in dem die Kurse vieler Aktien, so auch die Kurse einiger Bankaktien, etwas korrigierten. Doch nicht nur Bankaktien korrigierten natürlich, sondern auch die meisten anderen Aktien und in dieser “Korrekturphase” schrieben wir, dass es nun an der Zeit sei auf Biotechnologieaktien respektive Biotech ETF sowie Aktien aus dem Bereich Erneuerbare Energien (in erster Linie Solarenergie) zu setzen.

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Source mit erfolgreichem Start!

Donnerstag, 30. Juli 2009, 21:12
Autor: ETFSuche

Am 23. April 2009 hatten wir hier in diesem Blog in dem Artikel “Großbanken entdecken ETF/ETC” über das neue Gemeinschaftsunternehmen der drei amerikanischen Großbanken Bank of America, Goldman Sachs und Morgan Stanley mit Namen Source berichtet. Damals äußerte sich Source Chef Ted Hood in einem Interview mit der Zeitung “Die Welt” zu den Plänen von Source.

Nun, ca. 3 Monate nach dem Markteintritt, nannte Source erste Geschäftszahlen. So hat Source seine Angebotspalette inzwischen auf 54 Indexfonds ausgeweitet, verwaltet 750 Mio. US$ und hat darüber hinaus mit dem Indexanbieter STOXX ein völlig neuartiges Indexkonzept entwickelt. Die 18 neuen Sektor-ETF beziehen sich zunächst einmal grundsätzlich auf Branchen des STOXX 600 Index. Um jedoch die Qualität der neuen Indizes zu erhöhen, durchlaufen alle darin enthaltenen Aktien einen Optimierungsprozess.

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Großbanken entdecken ETF/ETC

Donnerstag, 23. April 2009, 20:53
Autor: ETFSuche

Wie heute in einem Interview in der Zeitung “Die Welt” bekannt wurde, plant das Gemeinschaftsunternehmen der drei amerikanischen Großbanken Bank of America, Goldman Sachs und Morgan Stanley – Source – bis Jahresende 2009 die Auflage von bis zu 100 ETF. Dabei sieht Source-Chef Ted Hood ein Marktpotential von 300 Mrd. Euro und möchte “von diesem Kuchen möglichst viel abhaben”, wie er in dem angesprochenen Interview ausführt. Derzeit, so heißt es weiter, besäßen europäische Anleger ETF im Gesamtwert von 135 Mrd. Euro, was nichts anderes bedeutet, als das man bei Source von mehr als einer Verdopplung des Marktvolumens ausgeht.

Das diese Verdopplung des Marktvolumens kaum allein auf Privatanlegern beruhen kann, dürfte einleuchten. Daher heißt es in dem bereits zitierten Artikel auch, dass insbesondere institutionelle Anleger wie Versicherungen, Pensionskassen oder auch Dachfonds verstärkt auf ETF setzen. Zwar setze laut eine Umfrage der Steinbeis-Hochschule Berlin zwar erst jeder fünfte institutionelle Anleger auf diese sogenannten passiven Anlageprodukte wie ETF, aber knapp 2/3 dieser Anleger bezeichne die Attraktivität solcher Produkte als hoch oder sehr hoch. Im Bezug auf die klassischen aktiv gemanagten Aktienfonds hingegen äußerten sich nur 45% entsprechend, womit deutlich wird das die Profis derzeit verstärkt auf ETF und Co. setzen.

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Wir haben Ihnen ja erst kürzlich unsere Meinung zum Thema Gold (für eine Absicherung gegen Inflation sind ETC geeignet, aber wir halten in dem derzeitigen noch deflationären Umfeld eine solche Absicherung noch für verfrüht) sowie die Wunschanalyse Gold ETC von Herrn Heibel (positiv für Gold ETC) vorgestellt. Heute nun habe ich einen interessanten Artikel von Herrn Thomas Grüner von der Grüner Fisher Investments Vermögensverwaltung gefunden, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Das Fazit von Herr Grüner lautet dabei: “Die Angst vor einer Geldentwertung und aufkommender Hyperinflation ist hoch. Kurz- und mittelfristig zu hoch. Die Angstprämie im Goldpreis sollte beachtet werden. In einer Rezession – und in einem damit verbundenen erst noch deflationären Umfeld – bereits jetzt die Inflationskarte spielen zu wollen, erscheint uns verfrüht. Die Idee Gold zu kaufen ist aus heutiger Sicht nicht mehr so richtig originell. Wenn bereits Lebensmittel-Discounter völlig überteuerte Goldmünzen anbieten und auch verkaufen können, dann ist eine Überspekulation offensichtlich. Das Chance-Risiko-Verhältnis für Gold erscheint uns nicht mehr attraktiv.

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Vor genau einem Monat, am 5. März 2009, hat Sharewise Experte Stephan Heibel in seiner Sharewise Wunschanalyse einen Gold ETC analysiert. Dies wollen wir Ihnen, lieben Leser und Leserinnen, natürlich nicht vorenthalten und daher hier die Wunschanalyse von Herrn Heibel.

Wunschanalyse Gold ETC – zum Spekulieren geeignet

Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de). Für die Chartanalyse haben wir Christian Kämmerer (www.TA4YOU.com) um seine Meinung gebeten. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse von ThyssenKrupp gewünscht.

WKN: A0N62G, ISIN: DE000A0N62G0, Kurs aktuell: 71,50 €

GOLD: EINE WETTE GEGEN UNSER FINANZSYSTEM

Gold an sich stellt keinen Wert dar. Was bringt es Ihnen, Gold im Regal zu haben? Auf einem Stuhl können Sie sitzen, am Tisch können Sie essen und mit einem Auto können Sie von A nach B fahren.  Wozu brauchen Sie Gold? Nun, werden die Schlauen unter Ihnen sagen, viele Leitungen auf Platinen bestehen aus Gold. Doch allein dadurch ist die große Nachfrage nach dem Edelmetall nicht zu begründen.

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Unser heutiges Thema ist eine möglicherweise bald (sehr) hohe Inflationsrate und wie Sie sich als Anleger mit ETC wirksam davor schützen können. Bevor wir jedoch dieses Thema angehen, möchten wir vorweg schicken, dass es unseres Erachtens noch zu früh für eine solche Absicherung ist und wir werden Ihnen, liebe Leser und Leserinnen, auch gleich erläutern warum. Dennoch gehen wir auf dieses Thema ein, denn der Sharewise Partner Rohstoffe-go.de hat kürzlich folgende interessante Meldung veröffentlicht, die uns vermuten lässt, dass viele von Ihnen dieses Thema interessiert:

“Exchange-Traded-Funds, kurz ETF, haben im ersten Quartal des laufenden Jahres enorme Zuflüsse verzeichnet, da Investoren inmitten der unsicheren Marktlage und hoher Volatilität die relative Sicherheit von Anlageprodukten suchten, die physisch durch Edelmetalle unterlegt sind.

So stiegen beispielsweise die Goldvorräte des größten Gold-ETF der Welt, des SPDR Gold Trust um 44% oder fast 350 Tonnen, während der größte Silber-ETF iShares Silver Trust eine Steigerung um 22% verzeichnete. Auch in Europa legten die ETF deutlich zu. So stiegen zum Beispiel die Goldvorräte der Zürcher Kantonalbank um fast 38 Prozent und die Assets der Investmentbank Julius Bär verdreifachten sich auf mehr als 1 Mio. Unzen.

Die Experten von ETF Securities führen das darauf zurück, dass sich viele Investoren gegen ein mögliches Inflationsszenario sowie einen Verfall des US-Dollars absichern möchten. Investoren seien auf der Suche nach „harten“ Anlageklassen, die über eine gute, strukturelle Wachstumsstory verfügen.” (Quelle: Rohstoffe-go.de)

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