Sie befinden sich im Blogarchiv von ETFSuche.de – der ETF/ETC Blog für Mai 2011.
Trackbacks
- beautiful: Related…...
- pregnancy spotting: Links...
- friteuse sans huile Actifry: Related…...
- precious metals ira: Gems form the internet...
- orange county latina escort: Websites worth visiting...
Blogroll
- aktien-blog.de
- Bankingszene
- Börsennotizbuch
- Be24.at
- Blick Log
- Boersenpoint.de
- Der Privatanleger
- Die Boersenblogger
- ETF Newsportal
- ETF-24.de
- ETF-HQ.de
- ETFexplorer
- EXtra Funds
- EXtra-Magazin ETF-Blog
- Geldanlage-Finanz-Blog.de
- Investors Inside
- justETF
- Kapitalmarktexperten.de
- MyPrivateBanking.com – Blog
- Spekulantenblog
- XBoerse.de
Kategorien
Archiv für Mai 2011
Seit 2004 haben sich börsengehandelte Indexfonds (ETF) auf Gold und Silber immer mehr zur Marktmacht entwickelt. Dieser rasante Aufstieg wird allerdings auch mit Skepsis betrachtet: Immer mehr Anleger haben Angst vor der Unberechenbarkeit der Anlage in Gold in Silber, die durch ETF-Giganten hervorgerufen wird.
Durch ETFs wurden Anlagen in Edelmetalle einfach und für jeden greifbar. Ähnlich wie beim Kauf von Wertpapieren, müssen sich die Anleger auch bei Indexfonds auf Edelmetalle keine Gedanken um die Lagerung der physischen Anlage machen. Sie kaufen Fondsanteile und der ETF hinterlegt für die vom Anleger eingesetzte Summe Gold und Silber bei einer Depotbank. Gerade diese Einfachheit hat ETFs in der Vergangenheit so beliebt gemacht. So ist der Goldpreis seit der ersten Jahreshälfte 2009 von ca. 850 Dollar auf 1.575 Dollar pro Feinunze gestiegen.
Doch bei allen Vorteilen darf nicht unerwähnt bleiben, dass dieser Wert nicht stabil ist und im Mai 2011 um immerhin 60 Dollar sank – man vermutet, dass der Grund dafür George Soros (Soros Fund Management) ist, der seine Anteile am SPDR Gold Trust verkauft hatte.
Dieses Gerücht wurde nun von der amerikanischen Börsenaufsicht bestätigt: Im ersten Quartal 2011 hat Soros seine kompletten Anteile am iShares Gold Trust verkauft und hält nur noch 1 Prozent Anteil am SPDR Gold Trust – Die restlichen 800 Millionen Dollar schweren 99 Prozent hat er veräußert, und auch andere große Hedge-Fonds steigen aus dem Geschäft aus.
Investoren am Rohstoffmarkt ist diese Situation neu. Erstmals seit Bestehen der Edelmetall-ETFs ist unklar, wie sich der Preis der Rohstoffe entwickelt. Eine starke Belastung für den Goldpreis ist nicht ausgeschlossen. Noch düsterer sieht es bei Silber-ETFs aus. Jüngst ist der Preis von knapp 50 auf unter 35 Dollar pro Feinunze gerutscht. Dass sich dieser Wert stabilisiert oder wieder steigt, ist momentan nicht absehbar.
Die Zukunft muss zeigen, ob ETFs auf Gold und Silber das Potenzial haben, Skeptikern und Gegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen und die aufstrebende Macht zu bleiben, als die sie sich angekündigt haben.
Letzte Kommentare