Archiv für April 2010
10 Jahre ETF in Deutschland – eine Bilanz!
Beginnen wir heute mal mit etwas Positivem: Wie die “Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)” heute unter der Überschrift “Indexfonds: Deutschland hat sich als ETF-Standort etabliert” berichtet, hat sich inzwischen auch Deutschland als Standort für das Geschäft mit börsengehandelten Indexfonds (ETF) international an führender Stelle etabliert. 920 Produkte dieser Art verwalten inzwischen ein Vermögen von 90,3 Mrd. US$ (ca. 68 Mrd. Euro), womit Deutschland – 10 Jahre nach der Einführung der ersten ETF hierzulande – hinter den USA weltweit schon auf Platz 2 weltweit liegt.
Passend dazu haben wir dann gleich auch noch zwei interessante, wenn auch schon ca. 2 Wochen alte, Artikel zum Thema ETF aus der Tageszeitung “Die Welt” mitgebracht. Im ersten Artikel mit der Überschrift “Studie zu Indexfonds: Fonds-Manager – fürstlich bezahlte Kopisten” geht es um eine Studie von Gecam. Gecam hat dabei 8.650 Fonds einerseits hinsichtlich ihrer Wertentwicklung sowie andererseits hinsichtlich der Aktivität des entsprechenden Fondsmanagers untersucht. Dabei stellten sich zwei interessante Ergebnisse heraus:
1.) An dieser Stelle schon desöfteren erwähnt und daher regelmäßigen Leserinnen und Lesern dieses Blogs bekannt: Die meisten Fondsmanager schaffen es nicht, einen entsprechenden Vergleichsindex zu schlagen sowie
2.) Die Fondsmanager, die am aktivsten nach “Ertragsperlen” suchen, schneiden am schlechtesten ab – und die Fondsmanager, die die entsprechenden Vergleichsindizes weitestgehend nur “kopieren”, schneiden am besten ab.
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