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Archiv für März 2010

KBW Bank Index mit charttechnischem Ausbruch!

Freitag, 26. März 2010, 21:36
Autor: ETFSuche

Als wir vor mehr als einem Jahr zunächst an dieser Stelle und wenig später nochmals an dieser Stelle den KBW Bank Index charttechnisch analysiert haben, kamen wir zu einem positiven Ergebnis, denn dieser wichtige Index hatte damals seinen Abwärtstrend durchbrochen. Kürzlich hatten wir an dieser Stelle dann angekündigt, diesen KBW Bank Index nun erneut charttechnisch unter die Lupe nehmen zu wollen und heute ist es nun soweit. Doch bevor wir dazu kommen, haben wir Ihnen erst einmal eine Tabelle mitgebracht, aus welchen Aktien dieser KBW Bank Index eigentlich besteht und wie diese genau gewichtet sind:

Bank of America Corp., BAC 9,24%
Bank of New York Mellon, BK 4,24%
BB&T Corporation, BBT 4,33%
Capital One Financial Corp., COF 3,7%
Citigroup, C 7,88%
Comerica Inc., CMA 3,52%
Commerce Bancshares Inc., CBSH 1,96%
Cullen/Frost Bankers Inc., CFR 2,05%
Fifth Third Bancorp., FITB 3,95%
Huntington Bancshares Inc., HBAN 3,83%
JPMorgan Chase & Co., JPM 7,58%
KeyCorp, KEY 2,84%
Marshall & Ilsley Corp., MI 3,48%
M&T Bank Corporation, MTB 4,06%
Northern Trust Corp., NTRS 2,42%
People’s United Financial Inc., PBCT 2,07%
PNC Financial Services Group, PNC 3,17%
Regions Financial Corporation, RF 4,36%
State Street Corporation, STT 3,52%
SunTrust Banks Inc., STI 4,34%
Synovus Financial Corp., SNV 1,6%
U.S. Bancorp, USB 6,33%
Wells Fargo & Company, WFC 6,82%
Zions Bancorporation, ZION 2,72%

Nachdem damit nun klar ist, dass wirklich die wichtigsten amerikanischen Bankaktien in diesem Index enthalten sind, schauen wir uns nun den Chart des KBW Bank Index an.

KBW Bank Index

KBW Bank Index

Quelle: Yahoo! Finance

Wie man dem Chart entnehmen kann, folgte auf den ersten, starken Anstieg des KBW Bank Index seit März 2009 eine Korrektur in Form einer sogenannten Flaggenformation. Dann folgte ein weiterer Anstieg sowie eine längere Konsolidierung in einer breiten Spanne zwischen etwa 40 Punkten auf der Unterseite sowie etwa 50 Punkten auf der Oberseite.

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Interessanter Artikel über den Siegeszug der ETF

Dienstag, 23. März 2010, 21:41
Autor: ETFSuche

Wir hatten Ihnen in unserem letzten Artikel eine Chartanalyse des KBW Bank Index versprochen und diese wird in Kürze auch folgen (wahrscheinlich Freitag Abend). Zunächst aber wollen wir einen Artikel des “Handelsblatt” aufgreifen, der die Überschrift “Börsengehandelte Indexfonds: Harte Konkurrenz für die Aktie” trägt und den wir für sehr informativ halten.

Denn in diesem Artikel präsentiert das “Handelsblatt” einige interessante Fakten, was den weltweiten ETF Markt angeht. So sind in den USA bereits 25% des börslichen Handelsvolumens auf ETF zurückzuführen, in Europa sind es 14% mit ansteigender Tendenz. Damit weisen ETF meist mehr Handelsvolumen auf, als die darin enthaltenen Einzelaktien selbst. Und dabei seien dies nur die offiziellen Zahlen, welche aber nur den Börsenumsatz beträfen. Circa 40% des Handelsvolumens in ETF würden jedoch “Over the Counter” (OTC), also zwischen institutionellen Investoren und/oder Banken, abgewickelt – und seien somit in diesen Statistiken noch gar nicht enthalten.

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In unserem letzten Blogeintrag vor 2 Wochen hatten wir uns ja ausführlich mit der charttechnischen Situation des DAX beschäftigt. Dabei kamen wir zu dem Schluss, dass die Anfang Februar gestartete Korrektur bald vorbei sein und der DAX in Richtung 6.000 Punkte laufen sollte. Viel genauer hätten wir nicht treffen können, denn der DAX notiert aktuell nur noch wenige Pünktchen unter der 6.000 Punkte Marke. Doch wie geht es nun weiter?

Nun, wir predigen es hier schon seit langer Zeit und es bleibt dabei: Solange die Geldpolitik der Notenbanken weltweit derart expansiv ist wie derzeit noch immer, solange sollten die Aktienmärkte auch weiter haussieren. Denn die Notenbanken stellen durch ihre expansive Geldpolitik Unmengen an Liquidität zur Verfügung und dieses Geld muss irgendwo hinfließen. Zum Teil mag dieses Geld in Gold fließen, weshalb der Goldpreis aktuell kurz vor neuen Allzeithochs notiert. Zum Teil mag dieses Geld auch in Rohstoffe wie Öl fließen, weshalb auch der Ölpreis schon wieder fundamental gesehen zu teuer geworden ist, aber zu einem ganz großen Teil fließt dieses Geld eben in den Aktienmarkt und wird dies, je länger die Kursrallye dort andauert, auch immer mehr tun. Denn Gold bringt keine Zinsen und sowohl eine Immobilienblase als auch eine Rohstoffblase (insbesondere eine Ölpreisblase) sind ja gerade erst geplatzt. Zudem sind viele Aktien noch immer günstig bewertet, da die Aktienmärkte sehr stark unter der Finanzkrise gelitten haben, besonders übrigens Aktien von Banken, Finanzdienstleistern und Versicherungen.

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Nachdem der Dow Jones zuletzt von 10.725 Punkte um knapp 8% auf 9.908 Punkte und der DAX von 6.048 Punkte um ca. 10% auf 5.434 Punkte korrigert hat, konnten sich die Aktienmärkte in den letzten Tagen stabilisieren. Die große Frage, die sich nun alle stellen lautet: War das eine normale Korrektur, die damit beendet ist? Oder hat eine neue, längere Baisse an den Märkten begonnen und wir sehen derzeit nur eine kurzfristige Erholung auf die zuletzt gesehenen Kursverluste…

Nun, unsere grundsätzlich positive Einschätzung kennen Sie. Aber ist diese auch haltbar? Fundamental sicherlich, denn die Wirtschaft erholt sich derzeit und die Bewertungen sind derzeit niedrig. Doch was sagt uns der Chart? Schauen wir uns dazu einmal den 1-Jahres-Chart des Deutschen AktienindeX DAX an!

DAX, Chart, 1 Jahr

DAX, Chart, 1 Jahr
Quelle: http://www.ProRealTime.com

Wie man dem Chart entnehmen kann, hat der DAX seit März 2009 einen steilen Aufwärtstrend aufs Parkett gelegt. Dieser wurde jedoch in der Korrekturphase Ende Januar 2010 verlassen. Allerdings gibt es seit November 2009 einen zweiten, (sekundären) Aufwärtstrend, der dem DAX bei 5.405 Punkten Unterstützung bietet. Und mit 5.434 Punkten hat der DAX diesen Support in der Korrekturphase zuletzt ziemlich punktgenau halten können.

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