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Archiv für August 2009

Warnungen vor Hebel- und/oder Short-ETF!

Montag, 31. August 2009, 20:51
Autor: ETFSuche

Schon letzte Woche kritisierte Stephan Heibel vom Börsenbrief “Heibel-Ticker” die Hebel- und Short-ETF und berichtete darüber, dass die US-Brokeraufsicht FINRA (Financial Industry Regulatory Authority) diese Produkte schon im Juni 2009 als “ungeeignet für Privatanleger” bezeichnete. Weiterhin berichtete Herr Heibel, dass die beiden Großbanken UBS und Morgan Stanley, offiziell “zum Wohle der Kunden”, aber inoffiziell wohl eher, weil die Umsätze dieser Produkte nach der Warnung der FINRA deutlich eingebrochen waren, vom Markt genommen haben.

Heute nun folgte auch die “Neue Zürcher Zeitung” in Ihrer Online Ausgabe “NZZ Online” diesen Warnungen der FINRA. So berichten die Schweizer unter der Überschrift “Nicht alle neuen ETF-Produkte sind ein Segen” zunächst darüber, dass das Indexfondssegment der Schweizer Börse vor einer Ausweitung stehe, da der ETF-Anbieter ETF Securities plane, 30 bis 70 seiner Produkte am Indexfondssegment der Schweizer Börse mit Namen SIX Swiss Exchange zu kotieren, wozu ETF Securities in Kürze Kontakt mit der Schweizer Finanzaufsicht Finma aufnehmen wolle. Weiter heißt es, dass damit erstmals sogenannte Leverage- (also Hebel-) und Short-ETF am Indexfondssegment SIX Swiss Exchange eingeführt würden. Insgesamt sei damit zu rechnen, dass auch andere Anbieter dem Weg von ETF Securities folgen werden und sich somit das Angebot an ETF an der SIX Swiss Exchange von derzeit 183 ETF deutlich vergrößern werde.

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Weitere Währungsfonds von db x-trackers

Donnerstag, 27. August 2009, 20:55
Autor: ETFSuche

Nachdem wir Ihnen zuletzt den db x-trackers Currency Valuation ETF mit der ISIN: LU0328473748, also einen Währungsfonds auf Basis eines wertorientierten Ansatzes, vorgestellt haben, möchten wir Ihnen heute drei weitere solcher Währungsfonds aus dem Hause db x-trackers vorstellen und damit dieses Thema auch beenden. Dabei geht es heute um den db x-trackers Currency Carry ETF mit der ISIN: LU0328474126, einen Währungsfonds auf Basis von sogenannten Carry Trades, den db x-trackers Currency Momentum ETF mit der ISIN: LU0328474043 auf Basis der sogenannten Momentumstrategie sowie last but not least den db x-trackers Currency Returns ETF mit der ISIN: LU0328474472, der alle drei vorgenannten Strategien – Value, Carry Trades und Momentum – zusammenfasst.

Zunächst haben wir Ihnen nur den db x-trackers Currency Valuation ETF vorgestellt, da dieser zuletzt die beste Performance der vier o.g. Währungsfonds aufwies. Doch die Performance aus der Vergangenheit kann man – wie erfahrenen Investoren sicherlich bekannt sein dürfte – nicht einfach in die Zukunft fortschreiben. Wenngleich also auf Sicht eines Jahres der zunächst vorgestellte db x-trackers Currency Valuation ETF die beste Performance aufwies, kann dies in Zukunft schon ganz anders aussehen.

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Vorstellung db x-trackers Currency Valuation ETF

Dienstag, 25. August 2009, 21:06
Autor: ETFSuche

Wie Sie, liebe Leser und Leserinnen, ja wissen, haben wir an dieser Stelle schon desöfteren kritisiert, dass manche Banken den ETF Markt als Ersatz für den zusammengebrochenen Zertifikatemarkt sehen und mit komplizierten ETF Konstruktionen auf den Markt kommen. Das es aber auch anders geht und man ein schwieriges Thema wie Währungsspekulationen durch einen ETF “investierbar” machen kann, zeigt nun die Deutsche Bank Tochter db x-trackers mit ihrem db x-trackers Currency Valuatuion ETF mit der ISIN: LU0328473748.

Dieser Indexfonds, der Anlegern innerhalb eines Jahres eine Performance von +35% eingebracht hat – und das ohne irgendwelche wilden Kursschwankungen – setzt dabei, wie der Name schon sagt, auf eine wertorientierte Strategie, sprich auf die sogenannte Kaufkraftparitätentheorie. Dahinter steckt, ähnlich wie beim weithin bekannten “Big-Mac-Index“, die Überlegung, dass sich die Wechselkurse langfristig so anpassen sollten, dass homogene Waren und Dienstleistungen (beim “Big-Mac-Index” wurde dies eben auf den weltweit angebotenen “Big Mac” der Firma McDonalds bezogen) in verschiedenen Ländern für den wertmäßig gleichen Geldbetrag erworben werden können. So kann man theoretisch den “fairen” Wechselkurs von Währungen bestimmen.

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Als wir mit dem Start dieses Blogs im März 2009 dazu rieten, auf Banken ETF zu setzen, haben wohl viele Leute gelacht und uns jeglichen Börsenverstand abgesprochen. Was folgte war eine fulminante Kursrally der Bankaktien sowie Banken ETF, die sich zum Teil innerhalb kürzester Zeit verdoppeln konnten. Daher empfahlen wir dann im Mai, auch mal ein paar Gewinne bei den Banken ETF mitzunehmen, ohne diese jedoch gänzlich zu verkaufen. Und auch dieser Ratschlag war richtig, denn im Mai/Juni sahen wir dann eine kleine Korrektur, bevor sich die Kursrally der Bankaktien fortsetzte.

Genau in dieser “schwierigeren” Börsenzeit im Mai/Juni rieten wir dann, Biotech ETF und “Erneuerbare Energien ETF”, insbesondere wegen der Solarwerte, zu kaufen. Dabei spekulierten wir kurzfristig auf das ASCO Meeting und mittel- bis langfristig auf eine Übernahmewelle im Biotechsektor, da viele “Big Pharmas” keine Nachfolgemedikamente für ihre Blockbuster in der Pipeline hatten (und bis heute haben). Und tatsächlich folgten einige gute Nachrichten (z.B. Human Genome Sciences, HGSI) sowie Übernahme (der Kauf von Medarex, MEDX durch Bristol-Myers Squibb, BMY) und die Biotech ETF starteten durch. Und auch die Branche der “Erneuerbaren Energien” entwickelte sich zunächst ganz gut.

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Wie Sie, liebe Leser und Leserinnen von ETFSuche.de – der Sharewise ETF/ETC Blog, ja wissen, setzen wir u.a. auf die sogenannten “regenerativen Energien” wie Solarenergie, sowie Wasser- und Windkraft. Darum haben wir Ihnen an dieser Stelle ja auch zu einer Investition in diesem Bereich, am Besten aufgrund der breiteren Streuung, zu einem ETF geraten, auch wenn die Solarenergie unseres Erachtens die aussichtsreichste Teilbranche in diesem Bereich darstellt, wie ja nicht zuletzt das “Wüstenstromprojekt” Desertec gezeigt hat.

Heute nun gab es jedoch einen “Schlag” für den Solarsektor, denn die amerikanische Großbank Goldman Sachs hat sich die Solarwerte einmal genauer angesehen und kam dabei zu dem Schluss, dass deutsche Solarzellenproduzenten wie z.B. Q-Cells, aber auch Solarworld oder Sunways nicht mit den chinesischen Herstellern konkurrieren können. So seien die Produktionskosten in China um bis zu 30% billiger und dementsprechend die chinesischen Hersteller deutlich im Vorteil. Daher stuften die Analysten die Aktien von Q-Cells, Solarworld und Sunways auf SELL ab und senkten die Kursziele deutlich, bei Q-Cells von zuvor 14 Euro auf jetzt 9 Euro, bei Solarworld von zuvor 25 Euro auf jetzt 12 Euro und bei Sunways von zuvor 2,50 Euro auf jetzt 2,10 Euro.

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Heute möchten wir, liebe Leser und Leserinnen, aus gegebenem Anlass einen kurzen Blick auf die Solarbranche werfen und Sie im Anschluss über einige Neuigkeiten aus dem ETF Markt informieren. Wir haben uns also viel vorgenommen und möchten uns daher auch gar nicht mit langen Vorreden aufhalten. Kommen wir also zunächst zur Solarbranche.

Dort gab es gestern von der Solon SE Geschäftszahlen, die nicht besonders gut waren. Solon SE begründete diese Geschäftszahlen zum Einen mit einer temporären Schwäche des Geschäfts, kritisierte aber zugleich auch die Banken, die in der Kreditvergabe sehr restriktiv geworden seien. So habe die Gesellschaft sogar Probleme mit der Refinanzierung, wobei man davon ausgehe diese durch Gespräche mit den kreditgebenden Banken ausräumen zu können. Diese insgesamt alles andere als positiven Nachrichten nutzten einige Analysten dazu, die Solon Aktie abzustufen. So wurden zum Teil sogar Kursziele von nur noch 7 Euro ausgerufen. Und wie reagierte die Aktie? Nun, sie stand zwar ein wenig unter Druck, verlor aber zum Handelsende (angesichts dieser Nachrichten “nur”) rund 4%. Allerdings zog sie einige direkte Konkurrenten wie z.B. Q-Cells zumindest vorübergehend mit nach unten. So gewannen Q-Cells kurz nach Handelsstart noch ca. 2%, verloren dann jedoch zwischenzeitlich fast 5% um am Handelsende sogar wieder leicht ins Plus zu drehen.

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Liebe Leser und Leserinnen, wir haben ja den iShares MSCI Japan mit der ISIN: DE000A0DPMW9 kürzlich auf unsere Beobachtungsliste gesetzt, ohne ihn jedoch sofort zu kaufen, da wir kurzfristig eine Korrekturbewegung an den Aktienmärkten weltweit und demzufolge auch in Japan erwarteten. So hofften wir den o.g. ETF auf den japanischen Aktienmarkt etwas günstiger bekommen zu können.

Nun, die erwartete Korrekturbewegung haben wir Ende letzter/Anfang dieser Woche zwar gesehen und besonders auch der japanische Aktienmarkt geriet dabei auch deutlicher unter Druck – so verlor der Nikkei-225 von seinem zwischenzeitlich erreichten Hoch bei fast 10.600 Punkten immerhin ca. 350 Punkte. Der von uns herausgesuchte ETF aber machte diese Korrekturbewegung nicht mit und präsentierte sich stabil knapp unter der Marke von 7,00 Euro. Daher ist nun nicht mehr davon auszugehen, dass wir das Glück haben werden, den ETF günstiger einkaufen zu können, so dass wir zum aktuellen Kurs von 6,92 Euro zugreifen würden.

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Die Börsen dieser Welt steigen unter großer Unsicherheit weiter und weiter, so könnte man die aktuelle Situation an den internationalen Aktienmärkten beschreiben. So kam heute morgen die Meldung, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im 2. Quartal erstmals wieder positiv ausgefallen sei, so dass viele Medien das Ende der Rezession ausriefen und der DAX dementsprechend zulegen konnte. Als dann auch noch die Meldung kam, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Frankreich im 2. Quartal wieder positiv ausgefallen sei, schien der Markt kein Halten mehr zu kennen.

Doch der “Wermutstropfen” ließ nicht lange auf sich warten und zwar heute in Form schwacher Konjunkturdaten (Einzelhandelsumsätze, Arbeitsmarktdaten) aus den USA und der DAX gab infolge dessen fast seine gesamten Gewinne wieder ab. Jedoch zeigt sich derzeit, dass Anleger anscheinend jeden noch so kleinen Kursrücksetzer zum Aufbau bzw. Ausbau von Positionen zu nutzen scheinen, denn jede noch so kleine Schwäche wird sofort gekauft. Eine vergleichbare Situation haben wir das letzte Mal im Zuge der “New Economy Bubble” anno 1999/2000 gesehen und die heutige Situation ist in vielen Teilen mit der damaligen vergleichbar. Denn auch damals gab es, wegen der irrationalen “Y2K Angst”, extrem niedrige Leitzinsen, so dass immer mehr Geld an die Aktienmärkte strömte, was eben zu besagter “Bubble” führte. Insofern gehen wir, wie bereits mehrfach angesprochen, auch weiterhin davon aus, dass wir uns bereits seit März 2009 wieder in einem neuen “Bullenmarkt” befinden. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, den zuletzt vorgestellten Japan ETF noch nicht zu kaufen, denn wir hoffen hier einfach nochmal auf einen schwachen Tag!

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Bereit machen zum Einstieg bei Japan ETF!

Dienstag, 11. August 2009, 21:12
Autor: ETFSuche

Die Aktienmärkte scheinen derzeit ein wenig Angst vor Ihrer eigenen Courage zu bekommen. Daher fielen sowohl die Leitindizes in den USA (Dow Jones, NASDAQ Composite) als auch deren Pendants hier in Deutschland (DAX, TecDAX) heute deutlich. Und unseres Erachtens könnte dies der Beginn einer etwas längeren Korrekturphase sein, so wie ja auch auf den ersten Rallyschub im März/April dann eine Korrekturphase im Juni folgte. Denn wir stehen nun vor dem statistisch schlechtesten Börsenmonat (September) und haben eine sehr schöne Rally aufs Parkett gelegt, so dass eine Korrektur von 10%, evtl. auch 15%, durchaus gesund wäre. Das ändert aber, das möchten wir ausdrücklich betonen, nichts an der Tatsache, dass unseres Erachtens bereits im März ein neuer Bullenmarkt begonnen haben dürfte und wir ab Mitte/Ende Oktober auch eine Jahresendrally erwarten. Ob es letzten Endes zu einem Dow Jones über 10.000 Punkten reichen wird und ob der DAX wirklich die 6.000 Punkte Marke überschreiten können wird, ist uns dabei nicht so wichtig, denn unsere Jahresendkursziele lagen und liegen weiterhin bei 9.800 Punkten für den Dow Jones und 5.800 Punkten für den DAX

Einen Index aber sehen wir doch etwas positiver als Dow Jones und/oder DAX und das ist, wie ja bereits gestern angedeutet, der japanische Nikkei-225. Denn Japan hat die neue “Weltkonjunkturlokomotive” China direkt vor der Tür und insofern dürfte ganz besonders auch Japan von dem “chinesischen Wirtschaftswunder” profitieren. Zudem sind japanische Aktien, anders als Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre heute nach einer langen Talfahrt günstig – und trotzdem will sie kaum ein Anleger haben. So existieren etliche Fonds, auch passive Indexfonds (ETF), die in “Asien ex Japan”, also in Asien ohne Japan, investieren und gerne gekauft werden. Und so etwas lässt uns als antizyklische Investoren natürlich sofort aufhorchen.

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Am Donnerstag hatten wir an dieser Stelle dazu geraten, neben den Banken ETF, den Biotech ETF und den ETF auf Erneuerbare Energien jetzt auch noch einen ETF auf den amerikanischen Immobilienmarkt in das Portfolio aufzunehmen. Dabei favorisierten wir den iShares DJ STOXX Americas 600 R. Estate (DE) mit der ISIN: DE000A0H0769, der zu 7,07 Euro zu haben war. Kurs heute, gerade einmal 4 Tage bzw. 2 Handelstage später, 7,50 Euro. Auf den ersten Blick sind das natürlich erstmal “nur” 0,43 Euro, aber prozentual gesehen sind es eben 6,08%. Und das wie gesagt in 4 Tagen bzw. 2 Handelstagen, das kann sich doch sehen lassen. Oder wo sonst bekommen Sie auf Ihr Vermögen 6,08% Zinsen in nur 4 Tagen bzw. 2 Handelstagen? Zum Vergleich: Auf einem Sparbuch bekommen Sie derzeit 3%, evtl. 4%, aber das eben auf Sicht eines Jahres.

Natürlich können wir nun nicht erwarten, dass sich diese Entwicklung bei dem neu vorgestellten ETF genau so fortsetzen wird. Sicherlich wird es auch schwächere Tage geben, aber generell sind wir zu einem sehr günstigen, weil billigen, Zeitpunkt in den ETF eingestiegen. Und können so nun auf mittlere bis lange Sicht von der gerade erst begonnenen Erholung des zuvor zusammengebrochenen amerikanischen Immobilienmarktes profitieren. Denn bedenken Sie: Im Jahre 2007 stand der genannte ETF im Hoch noch bei ca. 17,45 Euro, im Tief im März 2008 dann bei nur noch ca. 4,55 Euro. Und wir sind zu 7,07 Euro eingestiegen und haben die ersten 6,08% auf 7,50 Euro bereits mitgenommen. Das Kursziel des ETF lautet dabei auf 10,00 Euro…

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